Gefährliche Nanopartikel kontaminieren 43 führende Impfstoffe – Wegweisende Studie

Untersuchungen zur Qualitätskontrolle von Impfstoffen: Mikro- und Nano-Kontamination

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Antonietta M Gatti1,2, Stefano Montanari3
1Nationaler Forschungsrat Italiens, Institut für die Wissenschaft und Technologie der Keramik, Italien
2International Clean Water Institute, USA
3Nanodiagnostics srl, Italy

Korrespondenz: Dr. Antonietta Gatti, National Council of Research of Italy, c/o Nanodiagnostics Via E. Fermi, 1/L, 41057 San Vito (MO), Italy, Tel 059798778

Eingereicht: 30. November 2016 | Publiziert: 23. January 2017

Zitate: Gatti AM, Montanari S (2016) New Quality-Control Investigations on Vaccines: Micro- and Nanocontamination. Int J Vaccines Vaccin 4(1): 00072. DOI: 10.15406/ijvv.2017.04.00072

© Übersetzung: Ruth Frei & Roger Burkhardt – Weiterverbreitung der deutschen Übersetzung unter Nennung von Autoren und Quelle erlaubt

Kurzfassung

Impfstoffe werden derzeit auf mögliche Nebenwirkungen untersucht, die sie verursachen können. Um neue Informationen zu erhalten, wurde für die Untersuchung von Impfstoffen eine elektronenmikroskopische Untersuchungsmethode angewandt. Diese zielt darauf ab, das Vorhandensein von festen Verunreinigungen zu überprüfen mit Hilfe eines Umwelt-Rasterelektronenmikroskops, das mit einer Röntgenmikrosonde ausgestattet ist. Die Ergebnisse dieser neuen Untersuchung zeigen das Vorhandensein von Mikro- und Nanopartikeln aus anorganischen Elementen in Impfstoff-Proben, die nicht unter den Bestandteilen deklariert sind und deren unzulässiges Vorhandensein bis auf weiteres nicht erklärt werden kann. Ein beträchtlicher Teil jener verunreinigenden Partikel wurde bereits in anderen Substraten festgestellt. In der Literatur werden sie als nicht biologisch abbaubar und nicht biokompatibel angegeben. Die gesammelte Evidenz legt einige Hypothesen nahe, die mit Krankheiten in Verbindung stehen, welche erwähnt und kurz diskutiert werden.

Schlüsselwörter: Impfstoff; Krankheit; Kontamination; Proteinkorona; Biokompatibilität; Toxizität; Nanopartikel; Immunogenität; Fremdkörper; Umwelt; Industrieller Prozess; Qualitätskontrolle

Einführung

Impfstoffe sind eine der bemerkenswertesten Erfindungen, die Menschen vor Infektionskrankheiten schützen sollen. Die Praxis der Variolation ist Jahrhunderte alt und wird in chinesischen und indischen Dokumenten um 1000 n. Chr. erwähnt. Im Laufe der Zeit wurde die Variolation durch Impfung ersetzt, die Impfstoffe wurden technologisch weiterentwickelt, und die Impfpraxis ist heute weltweit standardisiert.

Über Nebenwirkungen wurde schon immer berichtet, aber in den letzten Jahren scheint es, dass sie an Zahl und Schwere zugenommen haben, insbesondere bei Kindern, wie die American Academy of Pediatrics (Amerikanische Akademie für Kinderheilkunde) berichtet [1,2]. So wurde z.B. der Impfstoff gegen Diphtherie-Tetanus-Pertussis (DTaP) mit Fällen von plötzlichem Kindstod (SIDS) [3] in Verbindung gebracht, der Masern-Mumps-Röteln-Impfstoff mit Autismus [4,5], Mehrfachimpfungen mit Immunstörungen [6], während Hepatitis-B-Impfstoffe mit Multipler Sklerose in Zusammenhang gebracht wurden usw.

In der Mitteilung von Sanofi Pasteur über Tripedia DTaP heißt es: “Zu den unerwünschten Wirkungen, die während der Anwendung des Tripedia-Impfstoffs nach der Zulassung gemeldet wurden, gehören idiopathische thrombozytopenische Purpura, plötzlicher Kindstod, anaphylaktischer Schock, Zellulitis, Autismus, Konvulsionen/ Grand Mal Konvulsionen, Enzephalopathien, Hypotonie, Neuropathie, Somnolenz und Apnoe”. Die durchgeführten epidemiologischen Studien ergaben keine eindeutigen Beweise für diese Zusammenhänge, auch wenn die National Academy of Medicine (ehemals IOM) im Jahr 2011 einräumte: “Impfstoffe sind nicht frei von Nebenwirkungen oder unerwünschten Wirkungen”[7].

Spezifische Forschungen an Bestandteilen der Impfstoffe wie Adjuvantien (Zusatzstoffen, in den meisten Fällen Aluminiumsalze) sind bereits als mögliche Verursacher neurologischer Symptome angezeigt [8-10], und in einigen Fällen wurde durch In-vivo-Tests und epidemiologische Studien eine mögliche Korrelation mit neurologischen Erkrankungen nachgewiesen [10,11]. In der Literatur wird von neurologischen Schäden berichtet, die bei Patienten in Hämodialyse-Behandlung mit aluminiumhaltigem Wasser induziert wurden [12].

Die weltweit akzeptierten Impfstoffe gegen das Humane Papillomavirus (HPV) liessen kürzlich die Debatte erneut aufbrechen, weil mehrere junge Probanden von einigen unerwünschten Wirkungen berichteten.

In spezifischen Studien wurde von Symptomen im Zusammenhang mit nie zuvor beschriebenen Syndromen berichtet, die sich nach der Verabreichung des Impfstoffs entwickelt hatten: z.B. das Komplexe Regionale Schmerzsyndrom (CRPS), das Posturale Orthostatische Tachykardie-Syndrom (POTS) und das Chronische Erschöpfungssyndrom (CFS) [13]. Die Nebenwirkungen können innerhalb relativ kurzer Zeit auftreten und lokal oder systemisch sein.

Es werden Schmerzen an der Injektionsstelle, Schwellungen und unkontrollierbare Bewegungen der Hände (obwohl letzteres Symptom auch als systemisch betrachtet werden kann) beschrieben. Unter den systemischen Wirkungen werden Fieber, Kopfschmerzen, Reizbarkeit, epileptische Anfälle, vorübergehender Sprachverlust, Dysästhesie und Paresen der unteren Extremitäten, Hitzewallungen, Schlafstörungen, Überempfindlichkeitsreaktionen, Muskelschmerzen, wiederkehrende Synkopen, ständiger Hunger, signifikante Gangstörungen, Unfähigkeit, die orthostatische Haltung beizubehalten, berichtet [14].

Es ist eine Tatsache, dass jeden Tag Millionen von Impfstoffdosen verabreicht werden und nichts Bemerkenswertes passiert. Aber es ist ebenso unwiderlegbar, dass unabhängig von der Menge nicht erfasster Nebenwirkungen, deren Prozentsatz unbekannt bleibt, in einer begrenzten Anzahl von Fällen etwas falsch läuft. Es wurde keine befriedigende Erklärung oder in vielen Fällen überhaupt keine Erklärung gegeben, und es scheint, dass diese unerwünschten Wirkungen zufällig und auf stochastischer Basis auftreten.

Dieser Sachverhalt veranlasste uns, die Sicherheit von Impfstoffen von einem Standpunkt aus zu überprüfen, der noch nie zuvor eingenommen worden war: es ist kein biologischer, sondern ein physikalischer Ansatz. So entwickelten wir eine neue Analysemethode. Diese basiert auf der Verwendung einer Feldemissionspistole kombiniert mit Untersuchungen mit dem Umwelt-Rasterelektronenmikroskop, um mögliche physikalische Kontaminationen in diesen Produkten zu erkennen.

Materialien und Methoden

44 Typen von Impfstoffen aus 2 Ländern (Italien und Frankreich) wurden analysiert. Tabelle 1 gruppiert sie nach Handelsnamen, Hersteller und Anwendung

N Name Handelsname, Vertriebsland
Impfstoff-Beschreibung Produktions-Lot, Verfallsdatum
1 Vivotif Berna Berna Biotech SA, Italy Anti-Thyphoid Vaccine (Live), group Ty21a 3000336 [2004]
2 Typhim Vi Aventis Pasteur MSD, Italy Anti-Salmonella typhi Vaccine U1510-2 [2004]
3 Typherix GlaxoSmithKline S.p.a., Italy Anti-Thypoid Vaccine (polysaccharide Vi) ATYPB061BB [2009]
4 Anatetall Chiron (now Novartis) Italy Adsorbed anti-Tetanus Vaccine 030106 [2004]
5 Anatetall Novartis Vaccines and Diagnostics, Italy Adsorbed anti-Tetanus Vaccine 060510 [2009]
6 Tetabulin Baxter AG, Italy Adsorbed anti-Tetanus Vaccine VNG2G006A [2009]
7 Dif-Tet-All Novartis Vaccines and Diagnostics, Italy Adsorbed anti-Tetanus and diphtheria Vaccine 070501 [2009]
8 Infanrix GlaxoSmithKline S.p.a., Italy Anti-Diphtheria, tetanus and pertussis vaccine AC14B071AJ [2009]
9 Infanrix hexa GlaxoSmithKline Biologicals s, Italy Anti-diphtheria, tetanus, pertussis, hepatitis B, poliomyelitis and disease caused by Haemophilus influenzae type b A21CC512A [ 2017]
10 Infanrix hexa GlaxoSmithKline Biologicals s. a. France Anti-diphtheria, tetanus, pertussis, hepatitis B, poliomyelitis and disease caused by Haemophilus influenzae type b A21CC421A [ 2017]
11 M-M-R vaxPro Sanofi Pasteur MSD, Italy M-M-R vaxPro (measles, mumps, and rubella) analyzed in Cambridge L012437 [ 2017]
12 Repevax Sanofi Pasteur MSD, France Anti-diphtheria-tetanus-pertussis-polio-vaccine L0362-1 [2017]
13 Repevax Sanofi Pasteur MSD SNC France Anti-diphtheria-tetanus-pertussis-polio-vaccine L0033-1 [2016]
14 Priorix GlaxoSmithKline S.p.a., Italy Anti–measles-mumps, and rubella (MMR) vaccine A69CB550A [2009]
15 Morupar Chiron (now Novartis, ), Italy Anti-measles- mumps, and rubella (MMR) vaccine 7601 [2004]
16 Varilrix GlaxoSmithKline S.p.a., Italy Anti-Chicken pox vaccine (group OKA) A70CA567A [2009]
17 Stamaril Pasteur Sanofi Pasteur MSD, Italy anti-yellow fever vaccine A5329-6 [2009]
18 Allergoid-Adsorbat 6-Graser Starke B. Allergopharma, Germany Antiallergic vaccine Ch-B.:30005999-B [2006]
19 Engerix-B GlaxoSmithKline S.p.a., Italy Adsorbed anti-hepatitis B vaccine AHBVB468BD [2009]
20 Prenevar 13 Pfizer, Italy Antipneumococcal vaccine G79324 [2013]
21 Prevenar 13 Pfizer, France Antipneumococcal vaccine N27430 [ 2018]
22 Mencevax Acwy GlaxoSmithKline, Italy anti-Neisseria meningococcal group A, C, W135 and Y vaccine N402A47B 12 [2004]
23 Meningitec Pfizer, Italy (group C 10) (adsorbed on Al-Phosphate) H92709 [2015]
24 Meningitec Pfizer-Italy Anti-meningococcus (group C 10) vaccine (adsorbed on Al-Phosphate) H20500 [2014]
25 Meningitec Pfizer-Italy Anti-meningococcus vaccine sequestred by Procura della Repubblica G76673 [2014]
26 Meningitec Pfizer-Italy Anti-meningococcus vaccine sequestred by Procura della Repubblica H99459 [2015]
27 Meningitec Pfizer-Italy Anti-meningococcus vaccine sequestred by Procura della Repubblica H52269 [2015]
28 Menjugate Novartis Vaccines and Diagnostics Anti-meningococcus group C YA0163AB [2010]
29 Menveo Novartis Vaccines and Diagnostics Antimeningococcus groups A, C, W135, Y A15083 [2017]
30 Meningitec Wyeth Pharmaceutical – France Anti-meningococcus group C vaccine E83920 [2011]
31 Inflexal V Berna Biotech Anti-flu vaccine 2008/2009 3001463-01 [2009]
32 Vaxigrip Sanofi Pasteur MSD Anti-flu vaccine 2008/2009 D9703-1 [2009]
33 Vaxigrip Sanofi Pasteur Anti-flu vaccine 2012/2013 J8401-1 [2013]
34 Vaxigrip Sanofi Pasteur, Italy Anti-flu vaccine, with inactivated and split virus M7319-1 [2016]
35 Focetria Novartis Vaccines and Diagnostics Anti-pandemic flu H1N1 vaccine 0902401 [2010]
36 Agrippal Novartis Anti-flu vaccine 2012/2013 127002A [2013]
37 Agrippal Novartis vaccines, Italy Anti-flu vaccine with inactivated and split virus 2015/2016 – 152803 [2016]
38 Agrippal S1 Novartis Vaccines and Diagnostics Anti-flu inactivated/superficial antigene v – 2014/2015 147302A [2015]
39 Fluarix GlaxoSmithKline – GSK Anti-flu vaccine 2013 AFLUA789AA [2014]
40 Fluad Novartis Vaccines and Diagnostics Anti-flu inactivated/superficial antigene vaccine – 2014/2015 142502 [2015]
41 Gardasil Sanofi Pasteur MSD, Italy Anti-HPV types 6,11,16,18 vaccine NP01250 [2012]
42 Gardasil Sanofi Pasteur MSD, Italy Anti-HPV (types 6,11,16,18) vaccine K023804 [2016]
43 Cervarix GlaxoSmithKline Biological, Italy Anti-HPV (type 16,18) AHPVA238AX [2017]
44 Feligen CRP Virbac S.A. – Carros – Italy anti-panleucopenia, infectious rhinotracheitis and infections by Calcivirus, veterinary Vaccine for cats 3R4R [2013]
Tabelle 1: Liste der Impfstoffe analysiert entsprechend ihre Anwendung

Einige Impfstoffe, eigentlich eine Minderheit, sind konzipiert, um gegen ein einzelnes Bakterium oder Virus zu wirken, während andere gegen mehrere Erreger wirken sollen. Die Liste der von uns analysierten Impfstoffe enthält Namen, die mehrmals vorkommen, weil wir verschiedene Chargen und Produktionsjahre desselben Impfstoffs untersucht haben – insbesondere jene gegen Grippe (Influenza).

Die Studie zielte darauf ab, eine mögliche physische Kontamination zu nachzuweisen. Dazu führten wir eine neuartige Untersuchung durch, die auf Beobachtungen unter einem Feldemissionspistolen-Umwelt-Rasterelektronenmikroskop (FEG-ESEM, Quanta 200, FEI, Niederlande) basierte, das mit der Röntgenmikrosonde eines energie-dispersiven Spektroskops (EDS, EDAX, Mahwah, NJ, USA) ausgerüstet war, um das mögliche Vorhandensein anorganischer, Verunreinigungspartikel nachzuweisen und ihre chemische Zusammensetzung zu identifizieren.

In einer Kabine wird ein Tropfen von etwa 20 Mikroliter Impfstoff aus der Spritze auf einen Zellulosefilter mit 25 mm Durchmesser (Millipore, USA) gegeben. Der Filter wird dann auf einen Aluminiumstumpf aufgebracht, der mit einer selbstklebenden Kohlenstoffscheibe bedeckt ist. Um jegliche Kontamination zu vermeiden, wird die Probe sofort in eine saubere Schachtel gegeben, die nur zum Einführen der Probe in die FEG-ESEM-Kammer wieder geöffnet wird. Wir haben diesen speziellen Mikroskoptyp gewählt, weil er es ermöglicht, wässrige und ölige Proben im Niedervakuum (von 10 bis 130 Pa) mit hoher Empfindlichkeit zu analysieren.

Wenn das Wasser und die Kochsalzlösung, die der Impfstoff enthält, verdunstet sind, treten die biologisch/physikalischen Komponenten auf dem Filter hervor, so dass es möglich wird, sie zu beobachten. Diese Art von Mikroskop (Niedervakuum-Beobachtungen) verhindert eine mögliche Kontamination der Probe und die Entstehung von Artefakten. Die Beobachtungen werden mit verschiedenen Sensoren (SE: Sekundärelektronensensor und BSE: Rückstreuelektronensensor) bei einem Druck von 8,9 e-1 mbar und bei Energien von 10 bis 30 kV durchgeführt, um die Größe, Morphologie und elementare Zusammensetzung der Partikel zu erfassen. Die Methode identifiziert eindeutig anorganische Körper mit einer höheren Atomdichte (die weißer aussieht) als das biologische Substrat. So sind organische Substanzen sichtbar und leicht von anorganischen zu unterscheiden. Die Methode kann nicht zwischen Proteinen und organischen Hilfsstoffen (Adjuvantien wie z.B. Squalen, Glutamat, Proteine usw.) oder Viren, Bakterien, Bakterien-DNA, Endotoxinen und Bakterienabfällen unterscheiden, aber ihre vergleichsweise geringe Atomdichte erlaubt es uns, dieses Material als organische Substanz zu identifizieren. In einigen Impfstoffen enthält die organische Substanz weiß aussehende Bruchstücke, die als Aggregate bezeichnet werden, während eine hohe Konzentration oder anorganische Bruchstücke als Cluster bezeichnet werden.

Einzelne anorganische Partikel oder organisch-anorganische Aggregate werden identifiziert, bewertet und gezählt. Der Zählvorgang wird dreimal durch drei verschiedene Mitarbeitern wiederholt, mit einer Fehlerquote von weniger als 10%. Wird eine Schicht von Salzen (Natriumchlorid oder Aluminiumsalze) festgestellt, wird die Situation aufgezeichnet, aber keine Zählung der Partikel durchgeführt.

Ergebnisse

Die Untersuchungen verifizierten die physikalisch-chemische Zusammensetzung der betreffenden Impfstoffe entsprechend der vom Hersteller angegebenen anorganischen Komponente. Im Einzelnen verifizierten wir das Vorhandensein von Natriumchlorid und Aluminiumsalzen. In allen Fällen wurde jedoch auch das Vorhandensein von mikro-, submikro- und nanogroßen anorganischen Fremdkörpern (im Bereich von 100 nm bis etwa zehn Mikrometer) festgestellt, deren Vorhandensein in den Packungsbeilagen der Produkte nicht deklariert war (Tabelle 2).

N Company Name Aluminum Elements Identified
1 Allergopharma – Germany Allergoid yes Al
2 Aventis Pasteur MSD Lyon – Francie Typhim Vi no BrKP, PbSi, FeCr, PbClSiTi
3 Baxter AG Tetabulin no SiMg, Fe, SiTiAl, SBa, Zn
4 Berna Biotech Vivotif Berna no FeAl, ZrAlHf, SrAl, BiAlCl
5 Berna Biotech Inflexal V no CuSnPbZn, Fe, CaSiAl, SiAl, NaPZn, ZnP, AlSiTi
6 Chiron Anatetall Al(OH)3 FeAl, SZnBaAl
7 Chiron Morupar no /
8 GlaxoSmithKline- Belgium Mencevax ACWY no FeCrNi, ZrAl, FeCrNiZrAlSi
9 GlaxoSmithKline Infanrix Al(OH)3 Al, AlTi, AlSi
10 GlaxoSmithKline Biologicals Infanrix hexa Al(OH)3 SBa, FeCu, SiAl, FeSi, CaMgSi, AlCaSi, Ti, Au, SCa, SiAlFeSnCuCrZn, CaAlSi
11 GlaxoSmithKline Biologicals Infanrix hexa Al(OH)3 ,AlPO4. 2H2O W, FeCrNi, Ti
12 GlaxoSmithKline Typherix no Ti, TiW, AlSiTiWCr, SBa, W, SiAl, AlSiTi
13 GlaxoSmithKline Priorix no WCa, WFeCu, SiAl, SiMg, PbFe, Ti, WNiFe
14 GlaxoSmithKline Engerix-B no Al (precipitates)
15 GlaxoSmithKline Varilrix no FeZn, FeSi, AlSiFe, SiAlTiFe, MgSi, Ti, Zr, Bi
16 GlaxoSmithKline Fluarix no AlCu, Fe, AlBi, Si, SiZn, AlCuFe, SiMg, SBa, AlCuBi, FeCrNi, SPZn
17 GlaxoSmithKline Biologicals Cervarix Al(OH)3 AlSi,FeAl, SiMg,CaSiAl, CaZn, FeAlSi, FeCr, CuSnPb
18 Novartis Vaccines and Diagnostics Anatetall Al(OH)3 Al, FeCrNi, AlCr, AlFe, BaS, ZnAl
19 Novartis Vaccines and Diagnostics Dif-Tet-All Al(OH)3 Fe,SBa, SiSBa, AlZnCu, AlZnFeCr
20 Novartis Vaccines and Diagnostics Menjugate kit Al(OH)3 SiAl,Ti,FeZn, Fe, Sb, SiAlFeTi, W, Zr
21 Novartis Vaccines and Diagnostics Focetria no Fe, FeCrNiCu, FeCrNi, SiFeCrNi, Cr, SiAlFe, AlSiTiFe, AlSi, SiMgFe, Si, FeZn
22 Novartis Agrippal S1 no Ca, Fe, SBa, SBaZn, Cr, Si, Pb, Bi, e FeSiAlCr, SiAlSBaFe, CaAlSi, Zn, CeFeTiNi, FeCrNi
23 Novartis Vaccines and Diagnostics Agrippal S1 no SiAlK, Si, SiMgFe, CaSiAl, SBaZn
24 Novartis vaccines Agrippal no Cr, Ca, SiCaAl, ZrSi, SBa, CuZn, SCa
25 Novartis Vaccines and Diagnostics S Fluad no CaSiAl, FeSiTi,SiMgAlFe, SBa
26 Novartis Vaccines and Diagnostics Menveo no CaSiAl, SiAlFe, FeCrNi, Fe, Al, SBa
27 Pfizer Prenevar 13 no FeCr
28 Pfizer Prevenar 13 no W, CaAlSi, Al, CaSiAlFe, FeS, FeCr, FeCrNi, Fe, , CaP, FeTiMn, Ba, SiMgAlFe
29 Pfizer Meningitec – ctrl no Cr, Si
30 Pfizer Meningitec – ctrl no FeCrNi, W
31 Pfizer Meningitec no CaSiAl, CaSi, SiAlFeTi, FeCrNi, W, Fe, Pb
32 Pfizer Meningitec no Cr (precipitates), Ca, AlSi
33 Pfizer Meningitec no W, SiCa, CaSi, Pb, FeCrNi, Cr
34 Wyeth Pharmaceutical – UK Meningitec no SiAlFe, SiAlTi, SiMgFe, W, Fe, Zr, Pb, Ca, Zn, FeCrNi
35 Sanofi Pasteur MSD-France Vaxigrip no Fe, FeCrNi, SiAlFe, AlSi, SiAlFeCr
36 Sanofi Pasteur MSD Stamaril Pasteur no CaSiAl, AlSi, Fe, SiMgFe, SiMgAlFe, CrSiFeCr, CrSiCuFe
37 Sanofi Pasteur MSD Gardasil AlPO4. 2H2O AlCuFe, PbBi, Pb, Bi, Fe
38 Sanifi Pasteur MSD Gardasil AlPO4. 2H2O CaAlSi, AlSi, SiMgFe, Al,Fe, AlCuFe, FeSiAl, BiBaS, Ti, TiAlSi
39 Sanofi Pasteur Vaxigrip no Ca, CrFe, FeCrNi, CaSZn, CaSiAlTiFe, Ag, Fe
40 Sanofi Pasteur Vaxigrip no SiMgFe, CaSiAl, AlSiFe, AlSi,FeCr, FeZn, Fe
41 Sanofi Pasteur MSD Repevax AlPO4 .2H2O Bi, Fe, AlSiFe, SiMg, SBa, Ca
42 Sanofi Pasteur MSD S Repevax AlPO4.2H2O Ti, Br, AuCuZn, Ca, SiZn, SiAuAgCu, SiMgFe,FeCrNi.AlSiMgTiMnCrFe, SiFeCrNi, FeAl
43 Sanofi Pasteur MSD M-M-R vaxPro no Si, SiFeCrNi, FeCrNi,FeNi, Fe, SCa, AlSiCa, CaAlSiFeV, SBa, Pt, PtAgBiFeCr
44 Virbac S.A. – Carros – France Feligen CRP no Ca,SiAl
Tabelle 2: Liste der Impfstoffe gemäss ihrer Hersteller mit der chemischen Zusammensetzung der Fremdkörper, die in jeder Probe identifiziert wurden. Die am häufigsten gefundenen Elemente werden beschrieben

 

Abbildung 1a zeigt eine Schicht aus Kristallen von Natriumchlorid (NaCl), die Salze von Aluminiumphosphat (AlPO4) in einem Tropfen Gardasil (Anti-HPV-Impfstoff von Merck) einschliesst, wie das EDS-Spektrum (Abbildung 1b) zeigt. Kochsalzlösung ist die flüssige Basis für die Herstellung jeden Impfstoffs, und Aluminiumsalze oder Aluminiumhydroxid [Al(OH)3] sind die Adjuvantien (Zusatz- oder Hilfsstoffe), die üblicherweise zugesetzt werden.

Beim Betrachten des Bereichs außerhalb dieses Niederschlags, aber innerhalb des Flüssigkeitstropfens, machten wir noch weitere Feststellungen: Wir fanden einzelne Partikel, Partikelcluster und Aggregate (organisch-anorganische Komposite), die auf eine Wechselwirkung der anorganischen Partikel mit dem organischen Anteil des Impfstoffs zurückzuführen sind.


Abbildung 1: Kristalle von Kochsalz und Aluminum-Phosphat; daneben die entsprechenden EDS Spektren

 

Abbildung 2a-2f zeigt die unterschiedliche Typologie des in den Impfstoffen identifizierten Materials (Repevax, Prevenar und Gardasil); Einzelpartikel, Cluster von Mikro- und Nanopartikeln (<100nm) und Aggregate mit ihren EDS-Spektren (Abbildung 2d-2f). Die Bilder (Abbildung 2a & 2d) zeigen Aluminium-, Silizium-, Magnesium- und Titan-Bruchstücke; Eisen-, Chrom-, Silizium- und Kalziumpartikel (Abbildung 2b & 2e), die in einem Cluster angeordnet sind, und Aluminium-Kupfer-Bruchstücke (Abbildung 2c & 2f) in einem Aggregat.



Abbildung 2: Bilder von Einzelpartikeln, Cluster von Mikro- und Nanopartikeln (<100nm) und Aggregate mit ihren EDS Spektren. Sie bestehen aus (a,b) Aluminum, Silizium, Magnesium, Titanium, Chrom, Mangan, Eisen (a,b); Eisen, Silizium, Kalzium Titan, Chrom (c,d); Aluminum, Kupfer (e,f). Die Pfeile zeigen die Punkte, wo die EDS- Spektren aufgenommen wurden.Wie man sehen kann, sind die Partikel von einem biologischen Substrat umgeben und darin eingebettet. In allen analysierten Proben haben wir Partikel identifiziert, die Blei (Typhym, Cervarix, Agrippal S1, Meningitec, Gardasil) oder rostfreien Stahl (Mencevax, Infarix Hexa, Cervarix. Anatetall, Focetria, Agrippal S1, Menveo, Prevenar 13, Meningitec, Vaxigrip, Stamaril Pasteur, Repevax und MMRvaxPro).

 

Abbildung 3a-3d zeigt Partikel von Tungsten, die in Tropfen von Prevenar und Infarix identifiziert wurden (Aluminum, Tungsten, Kalziumchlorid).

Abbildung 3: Bilder von Wolframpartikeln, die in Tropfen von Prevenar und Infarix identifiziert wurden. Sie bestehen jeweils aus Wolfram, Aluminium und Eisen, jedoch in unterschiedlichen Konzentrationen. Die Pfeile zeigen die Punkte, an denen die EDS-Spektren aufgenommen wurden.

 

Abbildung 4a-4d zeigt vereinzelte Bruchstücke, die in Repevax (Silizium, Gold, Silber) und Gardasil (Zirkonium) gefunden wurden.

Abbildung 4: Die Bilder zeigen Beispiele von Nano-Bio-Wechselwirkungen. Das in Gardasil identifizierte Aggregat (a,b) enthält Nanopartikel aus Chlor, Silizium, Aluminium und Zirkonium, während die in Repevax gefundenen Bruchstücke Silizium, Gold und Silber (c,d) enthalten. Die Pfeile zeigen die Punkte, wo die EDS-Spektren aufgenommen wurden.

Es wurden auch einige metallische Partikel aus Wolfram oder rostfreiem Stahl identifiziert. Zudem wurden andere Partikel gefunden, die Zirkonium, Hafnium, Strontium und Aluminium (Vivotif, Meningetec); Wolfram, Nickel, Eisen (Priorix, Meningetec); Antimon (Menjugat-Kit); Chrom (Meningetec); Gold resp. Gold, Zink (Infarix Hexa, Repevax), oder Platin, Silber, Wismut, Eisen, Chrom (MMRvaxPro) oder Blei, Wismut (Gardasil) oder Cer (Agrippal S1) enthielten. Das einzige Wolfram kommt in 8 von 44 Impfstoffen vor, während Chrom (allein oder in Legierung mit Eisen und Nickel) in 25 von 44 Impfstoffen vorkommt. Die Untersuchungen ergaben, dass einige Partikel in ein biologisches Substrat eingebettet sind, wahrscheinlich Proteine, Endotoxine und Rückstände von Bakterien. Sobald ein Partikel mit eiweisshaltigen Flüssigkeiten in Kontakt kommt, kommt es zu einer Nano-Bio-Wechselwirkung [6] und es bildet sich eine “Proteinkorona” [7-10]. Die Nano-Bio-Wechselwirkung erzeugt eine grössere Verbindung, die nicht biologisch abbaubar ist und schädliche Wirkungen hervorrufen kann, da sie vom Körper nicht als körpereigen erkannt wird.

 

Abbildung 5a-5f zeigt Beispiele für diese Nano-Bio-Wechselwirkungen. Zu sehen sind Aggregate (stabile Verbindungen), die Partikel von Blei in Meningitec (Abbildung 5a & 5b), von rostfreiem Stahl (Eisen, Chrom und Nickel, Abbildung 5c & 5d) und von Kupfer, Zink und Blei in Cervarix (Abbildung 5e & 5f) enthalten. Ähnliche Aggregate, wenn auch unterschiedlicher Herkunft (von Patienten, die an Leukämie oder Kryoglobulinämie leiden), wurden bereits in der Literatur beschrieben.

Abbildung 5: zeigt Partikel, die von einer organischen Verbindung umgeben sind. Sie bestehen aus Blei (a,b), Eisen, Chrom, Nickel (rostfreier Stahl; c,d), Kupfer, Zinn, Blei (e,f). Die Pfeile zeigen die Punkte, wo EDS-Spektren aufgenommen wurden.


Dieses Zusammenkommen von organischen und anorganischen Verbindungen erzeugt eine räumliche Auffaltung der Proteine, die eine Autoimmun-Reaktion auslösen kann, sobald diese Proteine in den Menschen injiziert werden.

 

Die Abbildungen 6a & 6b zeigen einen Fremdkörper, der in Agrippal identifiziert wurde. Das Partikel besteht aus Cerium, Eisen, Titan und Nickel. Abbildungen 7a & 7b zeigen einen Bereich von Repevax, wo die Struktur von roten Blutkörperchen deutlich sichtbar ist, doch können wir nicht sagen, ob sie menschlichen oder tierischen Ursprungs sind.

Abbildung 6: zeigt ein organisches Aggregat, das ein Bruchstück aus Cer, Eisen, Nickel und Titan enthält. Der rote Pfeil zeigt die organische Schicht (geringere Atomdichte), die das Ceriumteilchen bedeckt.

Abbildung 7: Bild eines Bereichs in einem Repevax-Tropfen, in dem die Struktur von Erythrozyten (rote Blutkörperchen, mit roten Pfeilen markiert) identifiziert wurde. Es ist unmöglich zu erkennen, ob sie menschlichen oder tierischen Ursprungs sind. Unter den Bruchstücken aus Kochsalzlösung und Aluminiumphosphat befinden sich Teilchen (weisse Pfeile), die aus Aluminium, Brom, Silizium, Kalium und Titan bestehen.

 

Tabelle 3 fasst die Anzahl und Morphologie (Struktur) der identifizierten Bruchstücke in Form von Einzelpartikeln, Partikel-Clustern oder Aggregaten (organisch-anorganische Verbindungen) zusammen, während Abbildung 8 die resultierende Grafik zeigt, in der die Gesamtzahl der identifizierten Partikel (Partikel plus Cluster plus Aggregate) für 20 Mikroliter jedes Impfstoffs berechnet wurde.

Name Total Debris n. Size Range in mm Cluster n. Size Range in mm Aggregate n.(Range of Particles) Size Range mm
Allergoid NaCl precipitates / / / / /
Typhim Vi 394 0,1-2,5 3[9-350] 2-35
Tetabulin 519 0,1-15 3[100-180] 25-60
Vivotif Berna 4 1,5-15
Inflexal V 103 0,1-17 1 20 3[35-45] 10-25
Anatetall 2 1-3
Morupar / / /
Mencevax ACWY 13 0,2-5
Infanrix 3 1-5 1 25
Infanrix hexa 1821 0,1-15 15[1820] 20-140
Infanrix hexa 162 0,3-7 12 60 2[7 debris] 3.5-44
Typherix 8 0,2-8 1 15
Priorix 641 0,05-30 1 10 3[600] 20-70
Engerix-B precipitates /
Varilrix 2723 0,1-4 36 [120-2000] 15-40
Fluarix 1317 0,1-40 3[83] 7-30
Cervarix 1569 0,2-3 2 5-10 4[1400] 8-30
Anatetall 47 0,05-40
Dif-Tet-All 111 0,2-3
Menjugate 73 0,1-5
Focetria 35 0,7-10
Agrippal S1 430 0,2-6 13 0.2-80 5[410] 20
Agrippal S1 1029 0,1-12 9[1025] 35-80
Agrippal 480 0,1-6 11[ 460] 2-80
Fluad 605 0,2-15 4 12-25 6[ 600] 70
Menveo 452 0,1-13 4[430 ] 30-110
Prenevar 13 precipitates + 5 debris 1-7
Prevenar 13 precipitates + 81 debris 0,2-50 3 5-40 1 [60] 25
Meningitec 3 10-20
Meningitec 24 8-60
Meningitec 673 0,1-20 1 7 9[624] 5-110
Meningitec precipitates + 40 0,1-3,5 2[40] 25-70
Meningitec 177 0,2-10 3[165] 15-100
Meningitec 241 0,1-15 1 50 2[230] 50
Vaxigrip 86 0,1-7 2[50] 2-2,5
Stamaril Pasteur 152 0,1-7 2 5-7 3[145] 4-20
Gardasil 304 0,05-3 1[300] 15
Gardasil 454 0.1-30 2 7-20 9[445] 5-60
Vaxigrip 304 0,1-10 1 13 2[300] 35
Vaxigrip 674 0,3-25 2 2-12 10[660] 9-150
Repevax 137 0,1-20 2[130] 40-50
Repevax 214 0,1-10 6[150] 5-30
M-M-R vaxPro 93 0,1-15 2[50] Oct-15
Feligen CRP 92 0,1-12 1 12 1 (40 debris) 25
Tabelle 3: Liste der Anzahl Bruchstücke, die in jedem Impfstoff als Einzelpartikel, Cluster und Aggregate identifiziert wurden. Die Charakterisierung erfolgt nach Form, Größenbereich und Variabilität der Anzahl der in jedem Aggregat gezählten Partikel [in Klammern].

Abbildung 8: Tabelle der Menge an Bruchstücken, die in einem Tropfen von 20 Mikrolitern jedes Impfstoffs identifiziert wurde

Ähnliche Aggregate wurden bereits von anderen Wissenschaftlern beschrieben, die sie im Blut z.B. bei Leukämie-Patienten [15] und bei Probanden mit Kryoglobulinämie [16] identifizierten.

Nicht alle analysierten Impfstoffe enthalten die gleiche Kontamination, obwohl ein und derselbe Impfstoff, der zu verschiedenen Chargen gehört und in einigen Fällen aus verschiedenen Ländern stammt, eine ähnliche Verunreinigung enthalten kann (z.B. die Impfstoffe von Glaxo Infarix, Typherix und Priorix enthalten Wolfram. Wolfram wurde auch im Menjugate-Kit von Novartis sowie in Prevenar, Meningitec von Pfizer und Meningitec von Wyeth identifiziert).

Feligen, der einzige getestete Tierimpfstoff, erwies sich als die einzige Probe, die frei von anorganischen Verunreinigungen war, während Allergoid im Test eine so dicke Schicht anorganischer Salze erzeugt, dass andere Verunreinigungen durch Partikel gar nicht nachgewiesen werden können.

Diskussion

Die Menge der entdeckten Fremdkörper und, in einigen Fällen, ihre ungewöhnliche chemische Zusammensetzung haben uns verblüfft. Die identifizierten anorganischen Partikel sind weder biokompatibel noch biologisch abbaubar – sie sind biopersistent. Sie können Effekte hervorrufen, die entweder unmittelbar vor dem Zeitpunkt der Injektion oder eine bestimmte Zeit danach sichtbar werden. Es ist wichtig, daran zu erinnern, dass Partikel Kristalle sind und nicht Moleküle. Für den Organismus sind sie Fremdkörper und verhalten sich als solche. Insbesondere unterscheidet sich ihre Toxizität in mancher Hinsicht von jener der chemischen Elemente, aus denen sie zusammengesetzt sind, was zu der Toxizität, die ohnehin schon vorhanden ist, jene für Fremdkörper typische Toxizität hinzufügt. Das ist der Grund, weshalb sie eine Entzündungsreaktion auslösen.

Nach der Injektion können diese Mikropartikel, Nanopartikel und Aggregate an der Injektionsstelle verbleiben und Schwellungen und Granulome bilden [17]. Sie können aber auch durch den Blutkreislauf weiter transportiert werden und entgehen dann jedem Versuch zu erraten, was ihr endgültiger Bestimmungsort – ihr Ziel – im Körper sein wird. Wir glauben, dass sie in vielen Fällen im ganzen Körper verteilt werden, ohne eine sichtbare Reaktion auszulösen. Es kann aber auch sein, dass sie unter gewissen Umständen ein Organ in ausreichender Menge erreichen. Dabei lässt sich kein Organ ausschliessen, und auch das Mikrobiom im ganzen Körper gehört dazu. Wie bei allen Fremdkörpern, vor allem so kleinen, lösen sie eine Entzündungsreaktion aus. Diese wird chronisch, weil die meisten dieser Partikel nicht abgebaut werden können. Darüber hinaus kann der Protein-Korona-Effekt (aufgrund einer Nano-Bio-Wechselwirkung [18]) organisch-anorganische Kompositpartikel erzeugen, die das Immunsystem in unerwünschter Weise stimulieren können [19-22]. Wir müssen hinzufügen: Partikel von der in Impfstoffen häufig beobachteten Grösse können in die Zellkerne eindringen und mit der DNA interagieren [23].

In einigen Fällen, wie z.B. bei Eisen und einigen Eisenlegierungen, können sie korrodieren. Die entstehenden Korrosionsprodukte können eine Toxizität auf das Gewebe ausüben [24-26].

Der Nachweis von Aluminium- und NaCl-Salzen liegt auf der Hand, da es sich um Substanzen handelt, die von den Herstellern verwendet und als Komponenten deklariert werden. Andere Materialien hingegen dürfen weder im Impfstoff noch in einem anderen injizierbaren Medikament enthalten sein. Jedenfalls wurde Aluminium bereits mit neurologischen Erkrankungen in Verbindung gebracht [27-29].

Angesichts der Verunreinigungen, die wir in allen Proben von Impfstoffen für Menschen beobachtet haben, sind unerwünschte (=schädliche) Wirkungen nach der Injektion dieser Impfstoffe möglich. Diese sind glaubwürdig und haben den Charakter von Zufälligkeiten, da sie davon abhängen, wohin (in welche Organe) die Verunreinigungen durch den Blutkreislauf transportiert werden. Es ist nur offensichtlich, dass solche Mengen dieser Fremdkörper auf sehr kleine Organismen – Säuglinge und Kinder – schwerwiegendere Auswirkungen haben können. Ihr Vorhandensein in den Muskeln, bedingt durch ein Extravasat (Blutaustritt aus Blutgefässen), könnte die Muskelfunktionalität stark beeinträchtigen [30,31].

Bei der Untersuchung von Umweltverschmutzungen aus verschiedenen Quellen, stoßen wir auf Partikel mit chemischen Zusammensetzungen, die jenen ähnlich sind, die wir in den analysierten Impfstoffen gefunden haben. In den meisten Fällen sind die darin festgestellten Kombinationen (Verbindungen) sehr merkwürdig: Sie haben keinen technischen Nutzen, sind in keinem Materialhandbuch zu finden und erscheinen wie das Ergebnis zufälliger Entstehung, wie sie z.B. bei der Verbrennung von Abfällen auftritt. Auf jeden Fall sollten sie, unabhängig von ihrer Herkunft, in keinem injizierbaren Medikament vorhanden sein – schon gar nicht in Impfstoffen, besonders nicht in solchen, die für Säuglinge bestimmt sind!

In jüngster Zeit wurden andere Formen bisher unbekannter Verunreinigungen beobachtet. In jedem Fall enthalten Impfstoffe Bestandteile, die unerwünschte, schädliche Wirkungen haben können. Es ist ein bekannter Fakt in der Toxikologie, dass Verunreinigungen eine wechselseitige und einander verstärkende Wirkung ausüben, und mit steigender Zahl von Verunreinigungen sind die Auswirkungen immer weniger voraussehbar. Dies gilt umso mehr, wenn einige der vorhandenen Substanzen unbekannt sind.

Tatsächlich existieren keine ausreichenden und zuverlässigen offiziellen Daten zu den durch Impfstoffe hervorgerufenen Nebenwirkungen. Menschen, die angaben, durch Impfstoffe geschädigt worden zu sein, berichteten von zwei Arten von Erfahrungen: Einige sagten, die Belastung sei innerhalb weniger Stunden nach der Injektion aufgetreten und sichtbar geworden. Andere berichteten, dass einige Wochen seit der Injektion verstrichen waren. Obwohl wir keine unbestreitbaren Beweise für die Zuverlässigkeit dieser Aussagen haben, können wir doch eine Hypothese zur Erklärung dieser verschiedenen Phänomene formulieren: Im ersten Fall sind die im Impfstoff enthaltenen Schadstoffe ins Gehirn gelangt und haben je nach betroffener Hirnregion eine entsprechende Reaktion ausgelöst. Trifft dies zu, ist die Reaktion sehr schnell. Im zweiten Fall haben die Schadstoffe das Mikrobiom (Gesamheit der Mikro-Organismen im Körper) erreicht und stören so die Produktion von Enzymen, die für den Ablauf neurologischer Funktionen notwendig sind [32-35]. Dieser Prozess benötigt Zeit, denn die chemischen Verbindungen, die schädliche Wirkungen haben, müssen in ausreichender Menge produziert werden. Daher ist ein Zeitraum von einigen Wochen zwischen Injektion und klinischem Nachweis der unerwünschten Wirkungen realistisch. Natürlich steht unsere Hypothese zur Diskussion und bedarf eines Beweises. Wir hoffen, dass sich eine Chance für weitere Untersuchungen ergibt.

Schlussfolgerungen

Die durchgeführten Analysen zeigen, dass die geprüften Impfstoffe in allen Proben nicht biokompatible und biopersistente Fremdkörper enthalten, die von den Herstellern nicht deklariert werden und gegen die der Körper in jedem Fall reagiert. Diese neue Untersuchung bietet eine neue Qualitätskontrolle an, die zur Beurteilung der Sicherheit eines Impfstoffs eingesetzt werden kann. Unsere Hypothese ist, dass diese Verunreinigung unbeabsichtigt ist, da sie wahrscheinlich auf kontaminierte Komponenten oder Verfahren bei industriellen Prozessen (z.B. Filtrationen) zurückzuführen ist, die zur Herstellung von Impfstoffen verwendet werden und die von den Herstellern weder untersucht noch entdeckt wurden. Trifft unsere Hypothese tatsächlich zu, könnte wohl eine genaue Inspektion der Produktionsstätten und die vollständige Kenntnis des gesamten Verfahrens bei der Impfstoffherstellung die Beseitigung des Problems ermöglichen.

Eine weitere Reinigung der Impfstoffe könnte ihre Qualität verbessern und wahrscheinlich die Anzahl und Schwere der unerwünschten Nebenwirkungen verringern.

Dank

Die Autoren sind Dr. Federico Capitani, Dr. Laura Valentini und Frau Lavinia Nitu für ihre technische Unterstützung zu Dank verpflichtet. Die Meinungen und Schlussfolgerungen sind nicht notwendigerweise jene der Institution.

References

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